Links

Zusatzseiten


Gratis bloggen bei
myblog.de



=>

Vom in den Wolken tanzen und ganz hart fallen!

Bald sind Ferien und ich freue mich so sehr auf sie wie nie zu vor in allen 10 Jahren die ich nun schon die Lehranstalt besuche. Ich fühle mich leer und verbraucht, ausgeschlaucht und kraftlos! Nie zu vor hatte ich solche Sehnsucht nach mir selbst! Ich spüre mich schon nicht mehr. Alles taub…Wenig ist geblieben von dem ehrgeizigen Mädchen, dass nach seinen Idealen trachtet! In all der Zeit der Prüfungen habe ich mich in einem schwarzen Loch verloren. Irgendwo ist meine Seele stehen geblieben und mein Körper musste weiter wandeln, wie ein Zombie ohne Gefühl. Wann habe ich mich eigentlich das letzte Mal hin gesetzt und gemalt? Einfach nur so, weil ich wollte und es ein Stück weit ein Teil von mir lösen kann! Ich weiß es schon nicht mehr. Wann habe ich mich das letzte Mal hingesetzt und ein Buch gelesen was mein Geist frei macht? Einfach nur so, weil es mich glücklich stimmt. Ich weiß es schon nicht mehr! Wann habe ich das letzte Mal mich an einen schönen Ort gesetzt und nachgedacht? Einfach so, weil es mich nicht vergessen lässt wer ich bin! Ich weiß es schon nicht mehr. Alle Dinge die mir Freude bereiten habe ich vernacht lässigt. Und desto weiter ich darüber nach denke desto trauriger werde ich… Ich habe nur noch getan nicht mehr gefühlt und es tut so weh dies offen zu zugeben. Die eigene Kritik ist doch meist die härteste und die aufrichtigste. In den Ferien habe ich endlich wieder Zeit für mich und ich werde dies in vollen Zügen genießen. Ich muss erst wieder zu mir selbst finden um ein neuen Schritt in meinem Leben zu tun! Jetzt wird es langsam ernst und es geht mit noch größeren Schritten auf das Abitur zu. Meine Seele und mein Körper müssen glücklich sein um mich in meinem Ehrgeiz zu unterstützen. Große Ziele verlangen große Opfer. Ich weiß wo ich hin will und wie mein Leben verlaufen soll und drum werde ich dafür kämpfen.

Leider habe ich die Gabe des Träumens auf irgendeinem Weg in der Vergangenheit verloren! Ich kann es nicht mehr….Es geht einfach nicht mehr so wie früher an einen Traum zu glauben. Ich möchte Designerin, Malerin, Visagistin, Sängerin, Ärztin, Modeberaterin und Managerin werden in meinen Träumen, aber ich wurde dazu erzogen steht von dem zu träumen was auch zu verwirklichen geht und drum möchte ich Medienkauffrau werden, dieser Beruf ist wenigstens etwas hinter dem ich stehen kann. Die anderen Berufe sind alle nur eine Illusion eines kleinen dummen Mädchens. Stets straft mich mein Vater mit der kalten Wahrheit des Lebens und trichtert mir ein, dass das Leben nicht so einfach ist wie ich es mir vorstelle. Alle Menschen sind böse und von grundauf auf sich bezogen. Niemand tut etwas aus reiner Freundlichkeit der nicht zu deiner Familie gehört, alle haben Hintergedanken und niemandem kann man vertrauen. Ich denke so sieht mein Vater die Welt! Wann hat er wohl das letzte Mal einen Traum verwirklicht? Wann? Ich weiß es nicht, denn über so was wird nicht gesprochen… Für sie ist es schon toll ein verlängertes Wochenende an der Ostsee zu verbringen, aber das ist doch kein Traum mehr, dass ist nur möglich weil mein Vater gut verdient und wir uns diese Privileg leisten können. Ein Traum ist durch aus viel mehr. Es ist einfach härter ihn wahr werden zulassen. Man muss kämpfen! Ich glaube auch nicht, das jeder Mensch nur böse ist und einen am liebsten das Messer an die Kehle setzen wollen, aber da kommt mein Vater wieder und sagt, dass diese Gesellschaft eine Ellebogen-Gesellschaft ist und man nur was werden kann wenn man „abgebrüht“ ist, nur dann kann man alles erreichen! Aber wo bleiben da meine Ideale des Lebens? Stolz, Gerechtigkeit und Liebe? Haben sie in unserer Gesellschaft keinen Platz mehr? Nun wenn es so ist, ist auch in dieser Gesellschaft kein Platz für Isy. Ich kann mich doch nicht einfach selbst aufgeben um alle Steuern bezahlen zu können und ein anständiges Leben zu führen! Gibt es nicht einen Weg auch so ans Ziel zu kommen? Ich habe Angst! Große Angst vor der Zukunft! Was wird kommen? Niemand kann mir diese Frage beantworten. Was hält das Leben für mich bereit? Es wird mir in diesem Moment noch ein Rätsel bleiben! Ich möchte der Zukunft mit gebannter Realität ins Antlitz sehen, aber auch noch träumen können, ohne dass mir jemand sagt wie hart ich fallen werde!

15.6.07 23:48

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen
Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung